Fitness News
30
11
2016
Anti-Aging kann man sogar essen

Anti-Aging kann man sogar essen

Wäre es nicht schön, immer jung und fit zu bleiben? Tatsächlich können wir dem Altern ein Schnippchen schlagen: Training und Gehirnjogging zählen ebenso zu den Rezepten für ein langes, gesundes Leben wie auch die Ernährung. In vielen Lebensmitteln stecken richtig gute Stoffe, die von innen wie ein Jungbrunnen auf Haut, Körper und Geist wirken sollen. Andere enthalten wichtige Abwehrstoffe gegen einen Feind, der jede unserer Zellen attackiert, sie unter Stress setzt, schädigt und frühzeitig altern lässt.

So genannte Freie Radikale greifen unsere Körperzellen an. Zu viele von ihnen sorgen für den so genannten oxidativen Stress. Der schwächt das Immunsystem, begünstigt die Entstehung von Krankheiten oder entzündlichen Prozessen im Körper und beschleunigt die Zellalterung.

Dagegen schützen uns eine gesunde Lebensweise, ausreichend Bewegung und Ruhephasen, eine positive Lebenseinstellung und vor allem auch die Ernährung. Sie sollte viele Antioxidantien enthalten, die gerne auch als Radikalfänger bezeichnet werden. Dazu gehören die Vitamine C und E, Flavonoide (auch als sekundäre Pflanzenstoffe oder Phytohormone bekannt, die unter anderem in Tee, Kaffee, Wein, Soja, Obst, Olivenöl, Oregano, Granatapfel, Kakao oder Zimt enthalten sind), Karotin aber auch Selen, Schwefel und Zink.

Wussten Sie, dass unverarbeitete Kakaobohnen mit 621 enthaltenen antioxidativen Flavonoiden zu den größten Radikalfängern überhaupt gehören? Beim Schokoladenkauf sollten sie also künftig auf rohe Kakaobohnen achten.

 

Perfekter Start in den Tag

Um schon mit Antioxidantien in den Tag zu starten, empfiehlt sich morgens nebst Kaffee oder Tee (hier besonders Grüner Tee) eine ordentliche Portion frischer Früchtchen aus Papayas, Pfirsich, Kiwis oder Beeren. Sie alle lassen sich auch prima mit Quark aufpeppen. So bekommt man auch gleich Eiweiß – gut für die Muskeln! Rote Trauben unterstützen mit dem Wirkstoff Resveratrol die körpereigenen Reparaturmechanismen und beugen somit Zellschädigungen durch Freie Radikale vor. Vor Entzündungen der Haut sollen Äpfel schützen.

 

Grün ist die Hoffnung

Der Renner sind die Green Smoothies, also eine Art Cocktail aus grünem Blattgemüse und Obst, der im Mixer schnell zerkleinert wird. Grünkohl steht dabei ganz oben auf der Liste. Der Smoothies-Clou:

Durch das Zerkleinern im Mixer wird die Zellstruktur des Blattgrüns aufgebrochen, und wir kommen so an die Inhaltsstoffe, die beim Kauen nicht geknackt werden. Grünes Gemüse ist ohnehin ein echtes Superfood, denn es ist sehr reich an essentiellen Aminosäuren, Vitaminen, Spurenelementen, Mineralien, Antioxidantien, Ballaststoffen und Chlorophyll, dem Blattgrün.

 

Nüsse knacken den Alters-Code

Nüsse stecken voller B-Vitamine. Diese helfen bei typischen Alterserscheinung wie der Vergesslichkeit und schützen den Körper auch bei Stress, da sie das Nervensystem stärken.

 

Die Tomate – eine Wunderwaffe

Die rote Kugel liefert jede Menge wertvolle Inhaltsstoffe: Vitamin A, B1, B2, C, E, Niacin, sekundäre Pflanzenstoffe sowie Mineralstoffe, besonders Kalium und Spurenelemente. Ihr roter Farbstoff, das Lycopin, wirkt antioxidativ, stärkt die Immunabwehr und soll das Risiko bestimmter Krebserkrankungen senken.
Bei Tomaten, so haben Langzeitstudien der University of California belegt, lohnt es sich, auf solche aus ökologischer Landwirtschaft zu setzen, da ihr Gehalt an Antioxidantien fast doppelt so hoch ist.

Und dann gibt es da noch ein paar Geheimwaffen im Kampf um ein langes gesundes Leben – die Super-Foods. Dazu gehören vor allem
– Matcha-Tee für die Fettverbrennung, Entgiftung und Krebsbekämpfung,
– Ingwer, der den Blutdruck senkt und
– Chia-Samen, den Lieferanten von Kalzium, Kalium, Eisen, Omega-3 und -6-Fettsäuren.

 

 

 

 

 

Foto: DarkBird, Shutterstock
Quelle: shapeUpOnline